Habedank Blog
  • Wer braucht heute noch eine Personalabeilung?

    Stefan Kozole

    HR / 28.9.2017 / 0 Kommentare

     

    Wo wir auch hinschauen finden wir Messen, Kongresse, Studien, Roundtable-Gespräche, Podiumsdiskussionen, Artikel und BLOGs über die Zukunft der Personalabteilung. Sind die Personalabteilungen in deutschen Unternehmen noch richtig aufgestellt oder personalern wir am Bedarf vorbei?

    In der beruflichen Praxis werden wir oft überrannt von den sich ständig wechselnden Trends. Die industriellen Megatrends wie zum Beispiel Globalisierung, Digitalisierung, Vernetzung, Integration führen zu ungeahnten Stilblühten in der HR-Welt. Aus diesen Vorgaben haben sich HR-Trends wie Employer Branding, Arbeitswelt 4.0, Active-Sourcing, Office-Welten, Candidate Mining, HR-Roboting abgeleitet.

    In den Personalabteilungen der Konzerne und Großunternehmen sind viele Ideen aufgegriffen und auch umgesetzt worden. Folgen wir der reinen ideologischen Messung, so werden fantastische Erfolge gefeiert. Wirtschaftlich betrachtet sieht es oft ganz anders aus. Wir hören von den Verantwortlichen, das Ergebnis wird erst in mehreren Jahren spürbar. Glauben Sie wirklich daran? Auf der anderen Seite stehen viele Personalabteilungen bei einigen dieser Themen noch in den Startlöchern oder haben noch gar nicht begonnen sich aktiv damit auseinanderzusetzen, da tauchen schon die nächsten Megatrends auf.

     

  • Onboarding: Neue Mitarbeiter vom Bewerbungsgespräch bis zum Ende der Probezeit erfolgreich integrieren

    Anna Kristina Beißner

    HR / 5.5.2017 / 0 Kommentare

    Onboarding

     

    Der Arbeitgebermarkt wird zum Bewerbermarkt. Schon heute bewerben sich oft die Unternehmen bei den Kandidaten statt umgekehrt. Viele Organisationen investieren daher mehr Zeit und Geld in ihr Personalmarketing. Dagegen wird das große – und vergleichsweise günstige – Potenzial von Onboarding-Maßnahmen oft vernachlässigt.

    Immer häufiger unterschreiben Kandidaten nach einem erfolgreichen Jobinterview zwar einen Arbeitsvertrag, erscheinen jedoch am ersten Arbeitstag nicht und werden damit zu sogenannten No-Shows. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Auf dem Arbeitsmarkt gefragte Bewerber erhalten in der Regel mehrere Jobangebote und können die Zeit zwischen Interview und Einstieg noch in Ruhe nutzen, um sich für den besten Arbeitgeber zu entscheiden. Bei freiwilliger Kündigung des Jobs aufgrund eines anderen Stellenangebots erhalten Mitarbeiter häufig reizvolle Angebote von ihren aktuellen Arbeitgebern. Viele entscheiden sich dann für das Verbleiben in bekannten Strukturen und gegen das größere Risiko des Neuen.

  • Selbstlernkompetenz: Mitarbeiter lernen lernen – Bildungsberater lehren lernen

    Silvia Habedank

    HR / 5.4.2017 / 0 Kommentare

    Selbstlernkompetenz: Mitarbeiter lernen lernen – Bildungsberater lehren lernen

     

    Am Arbeitsplatz, in der U-Bahn oder nach Feierabend auf der heimischen Couch – jeder kann es und soll es tun: selbstgesteuert lernen.
    Seit Jahren reden wir von lebenslangem Lernen und lernenden Organisationen. Und mit einem Mal ist es soweit: Mitarbeitende tragen zum Teil selbst die Verantwortung für ihre Bildung, ihre Entwicklung und ihr Vorankommen.
    Die Schlüsselqualifikation „Selbstlernkompetenz" wird als existent vorausgesetzt; es wird jedoch übersehen, dass sie bei vielen Mitarbeitenden noch entwickelt werden muss.

  • Konflikte kosten Geld

    Silvia Habedank

    HR / 2.2.2017 / 0 Kommentare

    Konflikte kosten Geld

     

    Konflikte in Unternehmen kosten nicht nur Energie, sie kosten auch Geld. Viel Geld, wie die KPMG-Studie bereits 2009 herausfand und in einer weiterführenden Studie in 2012 bestätigte. Allein die Kosten durch arbeitsunfähige Mitarbeiter oder den Einsatz von gesunden Kollegen, die das Arbeitspensum der kranken Mitarbeiter auffangen müssen, belaufen sich bei Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern auf über 500.000 Euro. Und das ist noch nicht alles. Gescheiterte und verschleppte Projekte summieren sich in jedem zweiten Unternehmen jährlich auf mindestens 50.000 Euro; in jedem zehnten sogar auf mehr als 500.000 Euro.

     

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