Vortrag: Anstiften zur Veränderung

Führen in Change-Prozessen

Veränderungen sind gegenwärtig nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Um im Markt bestehen zu können, müssen sich Unternehmen immer häufiger und vielfältiger anpassen. Eine maßgebliche Anforderung an die Zukunft ist die organisatorische Wandelfähigkeit – die sogenannte Changeability:

  •  Veränderungsmöglichkeit
  •  Veränderungsbereitschaft
  •  Veränderungskompetenz

Etwa 2/3 aller Veränderungsprozesse in deutschen Unternehmen misslingen – sie werden nach dem Start rasch eingestellt, in ihrem Umfang verkleinert, verlaufen im Sand oder erreichen die Projektziele nur teilweise oder gar nicht. Die Hauptursachen liegen laut verschiedener Studien in mangelnder Führungskompetenz und in der fehlenden Bereitschaft der Mitarbeiter. Das Ergebnis ist nicht überraschend, denn:

 

Die Anforderung an Führung ändert sich

Führungskräfte – insbesondere im mittleren Management – gelten als Träger des Wandels. Auch wenn sie in Changeprozesse oftmals nur wenig eingebunden werden, ist es ihre Aufgabe, Veränderungen im Denken und Handeln breit zu verankern und die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Immer häufigere Veränderungen in immer kürzeren Intervallen verlangen ihnen viel ab. Die Führungsaufgaben werden komplexer und die Verantwortung immer größer. Sie müssen dafür sorgen, dass Veränderungen nicht als gelegentlich zu managende Projekte gesehen werden, sondern dass Veränderung beständig ist und als Unternehmenskultur etabliert wird.

 

Die Mehrheit der Beschäftigten tut sich mit Veränderungen in Unternehmen schwer

Obwohl Veränderungen zum Leben gehören, suchen Menschen und somit auch Systeme nach Stabilität. Das frühkindliche Bedürfnis nach Geborgenheit, so erklären es Psychologen, ist der ursächliche Grund dafür. Stehen Veränderungen an, so sind Bedenken und Zurückhaltung gleich zur Stelle: Was kommt jetzt? Wer ist Gewinner und Verlierer der Veränderung? Welche Gewohnheiten muss ich aufgeben? Welche Besitzstände sind gefährdet? Wurden bei der letzten Transformation negative Erfahrungen gemacht, sind die Sorgen besonders groß. Ziel ist es, vorhandene Blockaden aufzulösen, die Einstellungen der Mitarbeiter zu ändern und Commitment zu erzeugen. Ein hohes Maß an Sozial- und Kommunikationskompetenz ist nun gefragt: persönliche Präsenz, Raum für Widerstände, Geduld, das Einbinden und der regelmäßige Austausch mit den Mitarbeitern sind erforderlich.

 

Schwerpunkte des Vortrags

  • Was Menschen antreibt, das Gewohnte gegen das Neue einzutauschen
  • Persönliche Haltung und Veränderungskompetenzen reflektieren: Wie viel "Neu-Gier" steckt in mir?
  • Zeitempfinden und Lebenstempo: "Die gute alte Zeit" oder "Auf zu neuen Ufern"?
  • Mit Ungewisshiet und Instabilität umgehen
  • Ängste und Blockaden von Mitarbeitern erkennen
  • Von der Probelmsprache zur Lösungssprache
  • Veränderungsfreundliche Untenehmenskultur - aber wie?
  • Wandel einleiten, gestalten, steuern

Dauer: ca. 90 Minuten

Speaker: Silvia Habedank

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gute Beratung setzt um. (Hier sehen Sie den Flyer zum Thema)

Veränderung beginnt nach dem "bunten Foliensatz". Sprechen Sie uns an! Wir initiieren, begleiten und etablieren Ihren Changeprozess.

 

Die maskuline Schreibweise dient allein der besseren Lesbarkeit.

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